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| Rugby:
(Rugby im Uni-Sportpark (VfH e.V.)) |
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Rugby-Männer der Uni Bremen schnitten in Jena auf der DHM 2005 enttäuschend ab
Die Spiele: 1. Uni Bremen - Uni Marburg 0:35 Marburg war nicht übermäßig stark, aber bei den Bremern lief überhaupt nichts zusammen. Kein Biß, keine Abstimmung, keine Aufmerksamkeit, gar nichts. Diese Spiel sollte man schnell vergessen. 2. Uni Bremen - Uni Göttingen 0:55 Göttingen war die letzten Jahre auf den DHM‘s immer recht schwach gewesen. Nun waren die Göttinger kaum wieder zu erkennen. Sie spielten druckvoll und konzentriert. Bremen wurde vorgeführt und war insbesondere in der Verteidigung zu unaufmerksam. 3. Uni Bremen - Uni Potsdam 0:55 Potsdam war als Vorjahres-Dritter in dieser Gruppe gesetzt und für Bremen nicht zu schlagen. Trotzdem zeigten die Spieler der Uni Bremen eine aufmerksame Verteidigungsleistung und hielten gut gegen. Man muß dazu aber anmerken, daß Potsdam sich für spätere Aufgaben schonte und auch höher hätte gewinnen können. 4. Uni Bremen - Uni Mainz 5:35 Nun ging es in die zweite Turnierrunde. Die Verlierer trafen aufeinander. Mainz wurde zwar später nur 18., war aber schlau genug die Schwachpunkte der Bremer zu erkennen und zu nutzen. Sie griffen oft zu zweit über die Ecken an und nutzten die schlecht organisierte Bremer Verteidigung. Dort konnten die Mainzer ihre Ecken oft freispielen und im Anschluß punkten. 5. Uni Bremen - Uni Jena2 10:20 Nun ging es um die letzten vier Plätze. Es war der zweite Turniertag und leider war die geplante Aufstellung gegen Jena nicht möglich, da einige Verletzte und Kranke nicht spielen konnte. Aber welch eine Freude, trotzdem oder gerade deswegen drehten die Spieler der Uni Bremen voll auf und gingen mit zwei Versuchen und 10 zu 0 in Führung und in die Halbzeit. Aber zu früh gefreut, in der 2. Halbzeit führten drei technische Fehler einzelner Spieler zur Niederlage. Ein grottenschlechter Paß landete statt beim Mitspieler vor dem eigenen Malfeld und wurde von heranstürmenden Gegnern sofort verwandelt (10:5). Dann wurde ein vom Gegner hoch getretener, nicht gefangen, obwohl er unserem Spieler schon fast von selbst in die Hände fiel. Vielleicht auch aus Angst wurde dem Gegenspieler das Fangen übelassen. Dieser schwang sich gleich ins Bremer Malfeld und konnt dort auf von drei Bremern gleichzeitig nicht mehr am Niederlegen des Balls gehindert werden (10:10). Und nun lief ein Bremer Spieler in völlig falscher Köperhaltung, den Ball ungeschützt, in die Gegner hinein, verlor dabei den Ball nach vorne (Vorball) und ein Gegner konnte den Ball unmittelbar aufnehmen, erwischte natürlich alle Bremer auf dem falschen Fuß und markierte den dritten Versuch in Folge. Das waren nun drei Geschenke hintereinander an den Gegner, für die dieser fast nichts tun mußte. Zwar hatte Jena zur Halbzeit frisch Leute eingewechselt, aber die entscheidenen 15 Punkte hatten sie nicht erspielt, sondern geschenkt bekommen. So stand es nun 10:15, der Bremer Kampfgeist war gebrochen und die Jenaer legten dann noch einen Versuch aus eigener Kraft zum 10:20. 6. Uni Bremen - Uni Braunschweig 5:50 Nun ging es um die letzen beiden Plätze. Die Spieler der Uni Bremen hatten jetzt nicht mehr viel Selbstvertrauen. Und nach den ersten beiden Versuchen der Braunschweiger war die körperliche und geistige Kraft erloschen. Die Braunschweiger dagegen witterten Morgenluft und kamen gut ins Spiel, wollten Vorletzter und nicht Letzter des Turniers werden. Was dann folgte war nur noch ein Auswaiden eines schon toten Körpers. Aus Mitleid fragten die Braunschweiger den Schiedsrichter, ob er das Spiel nicht etwas früher abpfeifen könne, der lehnte aber ab. Die Mannschaft der Uni Bremen war stärker als im lezten Jahr. Sie war eingespielten und turniererfahrenen. Auch die Spielstärke der Einzelspieler war innerhalb eines Jahres selbstverständlich deutlich gestiegen. Dummerweise sind aber auch die meisten anderen Uni-Mannschaften erheblich besser geworden. Es wird ein körperbetonteres, energischers Rugby gespielt. Trotzdem hätte Bremen mindestens Jena, vielleicht auch Mainz schlagen müssen bzw. können.
Aber was einige Spieler im Angriff erreicht haben, das haben andere Spieler in der Verteidigung wieder verloren. Über weite Teile spielten nur fünf oder sechs Feldspieler mannschaftsdienlich. Das kam einer ständigen Unterzahl gleich. Das Leistungsgefälle gibt es in jeder Mannschaft, in Jena aber war das Leistungsgefälle über weite Strecken eindeutig zu groß.
Man wird das im Training aufgreifen müssen.
Außerdem wird das Einwechsel-System geändert werden.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Die Plazierungen: 1. HU Berlin 2. Uni Konstanz 3. WG Hamburg 4. Uni Freiburg 5. Uni Mannheim 6. Uni Tübingen 7. Uni Heidelberg 7. TU Darmstadt 9. Uni Potsdam 10. WG Aachen 11. Uni Marburg 12. Uni Bayreuth 13. Uni Göttingen 14. TU Dresden 15. Uni Frankfurt/Main 16. WG Münster 17. FH Giessen-Friedberg 18. Uni Mainz 19. Uni Jena 1 20. Uni Bonn 21. Uni Jena 2 22. Uni Braunschweig 23. Uni Bremen Plazierungen 2004 1. Konstanz 2. München 3. Potsdam 4. Heidelberg I 5. Karlsruhe 6. Tübingen 7. Hamburg 8. Berlin 9. Münster 10. Bayreuth 11. Bonn 12. Darmstadt 13. Mainz 14. Aachen 15. Jena 16. Frankfurt 17. Marburg 18. Freiburg 19. Heidelberg II 20. Bremen 21. Göttingen 22. Trier
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Autor: thfl
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Artikel
vom 27.06.2005, 05:31 Uhr
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Pierre Littbarski In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, in der zweiten fehlte uns die Kontinu..., äh Kontuni..., ach scheiß Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug!
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