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| Basketball:
(Bremen Roosters) |
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Bremen Roosters: Nach kämpferischem Spiel verdientes 78:71(45:31) gegen Essen
Es war voll in der Halle der SG Oslebshausen in der Sperberstraße. 777
Gäste fanden den Weg zum Saisonauftakt der 2. Basketball Bundesliga. Das
war zugleich der Zuschauerrekord, den die ROOSTERS in ihrer neuen Heimat
markieren konnten. Die BREMEN ROOSTERS wurden beim Einlauf von den
jüngsten Basketballerinnen der SGO aufs Feld begleitet, während die
Damenmannschaft Spalier stand. Obwohl viele Besucher erstmals bei einem
Basketballspiel zu Gast waren, war die Stimmung in der Halle super. Super war auch das Spiel der Hanseaten im ersten Spielabschnitt. Mit
erwartet starker Verteidigungsarbeit konnten die Hanseaten dem Aufsteiger
oft den Schneid abkaufen und setzten sich bereits früh im Spiel ab. Zur
Halbzeit war die Führung bereits auf vierzehn Zähler angewachsen. Einziger
Wehrmutstropfen war eine Kopfverletzung, die sich Josh Mueller im Kampf um
den Ball zugezogen hatte. Mit einem Turbanverband ausgestattet, konnte der
Kämpfer aber weiterspielen und sollte später noch großen Anteil am Sieg der
Bremer haben. Im zweiten Spielabschnitt wendete sich das Blatt zugunsten der Gäste. Mit
einer besseren Abwehrabrbeit kämpften sich die Baskets aus Essen an die
Gastgeber heran. Dem ersten Anlauf der Essener konnten die Kampfhähne noch
mit einem 9:0 Lauf zum 56:42 antworten, doch die Gäste kämpften sich immer
wieder und vor allem immer weiter an die Bremer heran. Im letzten
Spielabschnitt sollten die Gäste sogar erstmals mit 62:63 in Führung
gehen. Während in der Verteidigung das Team glänzend zusammenspielte, waren es im
Angriff noch häufig Einzelaktionen, die zum Erfolg führten. Aufgrund einer
schwachen Wurfquote im ersten Spielabschnitt verpaßten die Hausherren die
Möglichkeit, schon früh den Sack zuzumachen. Während die Quote an Zweiern
noch mit 64% passabel war, verfehlten von 11 Dreierversuchen 8 ihr Ziel.
Noch schlimmer wog aber die Freiwurfausbeute. Nur vier der dreizehn
Versuchen fanden den Weg durch die Reuse.
In der zweiten Spielhälfte sollten allerdings die Stärken zu Schwächen
werden und die Schwächen zu Stärken. Während aus der Nahdistanz
unglaublich schwache 2 von 14 geworfen wurden, gingen immerhin 6 von 13
Dreiern ins Ziel und die waren alle enorm wichtig. Einer von Weddle hielt
die Gäste auf Distanz. Beide Dreier von Njei beendeten punktlose Minuten
der ROOSTERS. Ein Dreier von Thompson fand nur Minuten vor Ende sein Ziel
und unvergesslich waren die beiden Dreier von Josh Mueller, die direkt am
Gegner abgeworfen im Schlußabschnitt nicht nur die Halle zum Kochen
brachten, sondern den Essenern die Heimreise vermiesten. Weddles
wiedererlangte Wurfsicherheit von der Linie sorgte in der Crunchtime für
sechs Treffer bei sechs Versuchen und damit für den nötigen Vorsprung am
Ende. Trainer Josipovic wollte die Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel am
liebsten gar nicht kommentieren, aber die Zuschauer kümmerte das wenig.
Mit der Schlussirene rannten die Zuschauer fast alle auf das Feld, um sich
Autogramme zu sichern und Glückwünsche loszuwerden. "Hauptsache
gewonnen!" hieß es einhellig. Dem Team war aber auch gleich klar, daß
der Sieg zwar ein wichtiger Grundstein für eine erfolgreiche Saison war,
aber noch unheimlich viel Arbeit vor ihr steht, will sie die ehrgeizigen
Ziele erfüllen. BREMEN ROOSTERS:
Freymond 8, Hakanowitz 1, Weddle 19, Fenneberg, Njei 19, Franke 2,
Thompson 9, Turuschew, Fikiel 4, Wheeler, Sabourin 4, Mueller 12. wohnbau Baskets Essen:
Thomas 20, Doll, Doll, Schröter 12 (18 R), Klotz, Lincoln 14, Bartels,
Schröder, Pittman 6, Radulovic 17, Williams 2.
Ein unschönes Ereignis passierte direkt nach dem Abpfiff der Partie. Laut
Aussage der 1. Schiedsrichterin wurde ein wahrscheinlich betrunkener
Gästefan gegenüber dem Schiedsrichtergespann handgreiflich. Die BREMEN
ROOSTERS erwarten in Kürze das offizielle Protokoll des Vorfalls und
werden sich dann dazu äußern. Die Sicherheitskräfte wurden bereits
instruiert in Zukunft gesondertes Personal zur Sicherstellung der
Unversehrtheit der Unparteiischen bereitzustellen. "Es ist sehr
schade, daß es in unserer sonst so fairen Sportart überhaupt nötig ist,
diese Massnahmen ergreifen zu müssen. Wir werden natürlich alles in
unserer Macht stehende zu tun, damit sich so etwas nicht wiederholt."
gibt Geschäftsführer Canboy zu Protokoll.
Die kommenden Wochen der ROOSTERS sehen folgendermaßen aus: Obwohl das
Spiel am Sonntag in Heidelberg aufgrund der Belegung der heidelberger
Halle durch den Deutschen Basketballbund verschoben wird, liegen englische
Wochen vor den Kampfhähnen. Statt des Spiels ist Training angesetzt. Am
Mittwoch geht es zum Pokalspiel gegen den RSV Stahnsdorf nach Berlin, am
kommenden Sonntag empfangen die ROOSTERS die Bundesligaabsteiger aus Jena,
danach wird am 15. Oktober das Spiel in Heidelberg nachgeholt, ehe es zum
Wochenendspiel nach Langen geht. In der darauffolgenden Woche steht
-Qualifikation vorausgesetzt- erneut ein Pokalspiel am 22.10. gegen den
Sieger der Partie Schalke-Essen an, ehe am 26.10. das Heimspiel gegen Lich
die Rückkehr zur wöchentlichen Routine bedeuten wird.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 06.10.2008, 09:42 Uhr
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Franz Beckenbauer (auf die Frage: Wie ist denn ihre Prognose?) Ja, gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage!
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